Büroservice Berthold

Mit dem LapTop unterwegs - Tricks aus der Praxis

Wenn Führungskräfte unterwegs sind, versuchen sie sicher nach Kräften, die Reisezeiten zu nutzen. Auf Bahnfahrten haben viele daher immer ihr Notebook dabei. Werner Küstenmacher hat für Sie 3 Tipps aus der Praxis, wie Sie Ihre Effizienz unterwegs verbessern können und Störfaktoren ausschalten.
  
von Jörg Schötensack


 

In der Bahn ist es unruhig

Im Großraumabteil eine lustige Reisegruppe mit einem kleinen Bierfässchen oder drei Gewerkschaftler, die lautstark Verhandlungsstrategien diskutieren – und der Plan vom konzentrierten Schreiben im Zug ist perdu.

Meine Lösung: Kopfhörer und frische Hörbücher oder Podcasts auf meinem Smartphone. Am Ende der Reise habe ich zwar nichts geschrieben, aber mich immerhin akustisch weitergebildet.

 

Die entscheidenden Daten fehlen

Selbst wenn ich alles schön geplant hatte: Immer wieder passierte es mir, dass die Datei, die ich wirklich brauchte, daheim auf der PC-Festplatte ruhte. Ich habe es einmal mit Remote-PC-Software probiert, mit der man angeblich von unterwegs auf den heimischen Rechner zugreifen kann. Aber das hat nie funktioniert – man braucht stabiles Internet, der PC zu Hause ließ sich nicht so einfach ferngesteuert vom Schlafen in den Betriebsmodus schalten, und beim Gedanken daran, dass meine gesamte Festplatte übers Internet zugänglich war, hatte ich ein mulmiges Gefühl.

Meine Lösung: Ich habe mir für unter 100 Euro eine tragbare USB-Festplatte WD MyPassport gekauft, auf der ich meine gesamten Daten regelmäßig sichere. Mit der mitgelieferten Software geht das schnell und sicher verschlüsselt. Das Ding hat unglaubliche 2 Terabyte und ist so klein wie eine Zigarettenschachtel. Diesen Datenspeicher nehme ich auf Reisen mit und habe dadurch meinen gesamten Datenbestand unkompliziert zur Verfügung. Ist allerdings eine echte Privatlösung und nichts für Firmendaten. Für Firmen: Prüfen Sie, ob Sie bereits eine Cloudlösung haben, dann können Sie das Thema darüber lösen.

 

Das Touchpad nervt

Egal, ob berührungsempfindlicher Screen wie bei Tablet-PCs oder die kleine Fläche vor der Tastatur, auf der ich den Curser mit dem Finger bewegen soll – beides ist im Vergleich zur Maus ein Notbehelf.

Meine Lösung: Ich arbeite auch unterwegs grundsätzlich mit dem vertrauten Schubsgerät, und zwar einer Logitech Wireless. Dazu muss ich einen Funkempfänger in die USB-Buchse des Notebooks stecken, der bei Nichtgebrauch in einem kleinen Fach in der Maus selbst aufbewahrt wird. Mein Klein-PC samt ledernem Mauspad passt sogar auf den Klapptisch eines normalen ICE-Sitzes. Wo es freundlicherweise auch eine Steckdose gibt.