Namen besser einprägen: 3 wirkungsvolle Tipps

tun Sie sich auch schwer damit, sich Namen zu merken? Das Unangenehme daran ist die Tatsache, dass man damit immer wieder peinlichen Situationen ausgesetzt ist – und dass man oftmals (ungewollt!) so wirkt, als sei Desinteresse an der jeweiligen Person der Grund für das Vergessen.

Hier sind 3 Tipps, wie Sie sich in Zukunft Namen besser einprägen.

von Jörg Schötensack


 

1. Fokussieren Sie Ihre Aufmerksamkeit

Hektik und Stress sind Gift für unser Gedächtnis. Es ist viel zu sehr beschäftigt, um sich noch Details einprägen zu können. Das Behalten wird flüchtig, und damit fällt uns das spätere Erinnern schwer.

So gelingt Ihnen das: Wenn Ihnen beispielsweise auf einem Empfang oder bei einem Meeting jemand vorgestellt wird: Halten Sie kurz inne, um Ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Person und den Namen Ihres neuen Gesprächspartners zu lenken. Machen Sie das ganz bewusst.



 

2. Sichern Sie Ihr Verstehen ab

Informationen, die Sie nicht richtig aufnehmen, können auch im Gedächtnis nicht richtig ankommen. Vergewissern Sie sich daher, dass Sie das, was Sie sich merken wollen, auch wirklich verstanden haben.

So gelingt Ihnen das: Fragen Sie nach, wenn Sie einen Namen nicht richtig verstanden haben oder sich bei der Aussprache nicht sicher sind. Das ist nicht peinlich, im Gegenteil: Damit zeigen Sie Ihr Interesse an der Person. Bei ungewöhnlichen oder ausländischen Namen können Sie sich auch die Aussprache des Names notieren.

 

3. Suchen Sie sich zusätzliche Merkhilfen

Sorgen Sie dafür, dass wichtige Informationen in Ihrem Gedächtnis verankert werden können, indem Sie Bezüge herstellen. Wenn Sie die Informationen mit Sinneseindrücken verbinden – Bildern, Farben, Emotionen oder Erlebtem –, sichern Sie die Erinnerung zusätzlich ab.

So gelingt Ihnen das:
  • Erkundigen Sie sich bei ungewöhnlichen Namen nach der Herkunft – damit schaffen Sie sich eine zusätzliche Merkhilfe. Oder Sie finden eine Eselsbrücke, um den Namen mit der Physiognomie der Person oder dem Anlass der Begegnung zu verknüpfen: Herr Breuer z. B. hatte beim gemeinsamen Mittagessen als einziger ein Bier bestellt (Brauer).
  • Bei häufigen Vornamen oder Nachnamen hilft folgender Trick: Verknüpfen Sie die neue Person gedanklich mit jemandem aus Ihrem Umfeld, der denselben Namen hat, z. B. den neuen Manfred mit Ihrem Nachbarn Manfred.