Büroservice Berthold

Unbelastet und zielstrebig ins neue Jahr

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu. Und: Sind Sie mit dem Verlauf zufrieden? Oder sind Sie zurzeit mächtig im Stress, weil Sie noch wichtige Projekte abschließen müssen?

Vielleicht haben Sie auch das Gefühl, sich nicht immer auf die wesentlichen Dinge konzentriert zu haben? Dann ist jetzt der richtige Moment, um aktiv zu werden: Nutzen Sie die Zeit bis zum Jahreswechsel, um die Weichen für ein erfolgreiches neues Jahr zu stellen.

von Jörg Schötensack

 

1. Schritt: Ziehen Sie Bilanz für das aktuelle Jahr

Wo wollen Sie in einem Jahr stehen? Diese Frage beantworten Sie einfacher, wenn Sie Ihren momentanen Standort klar vor Augen haben. Am besten machen Sie eine kurze Bestandsaufnahme der vergangenen Monate.

Sie profitieren immens von solch einer Bilanz:
  • Sie verschaffen sich Klarheit über Ihre Gedanken, Bedürfnisse und Wünsche. So können Sie die Möglichkeiten für Ihre berufliche und private Entwicklung besser ausloten.
  • Sie erinnern sich an Erfolgserlebnisse (was wir ohnehin viel zu selten tun). Diese Highlights erfreuen nicht nur und motivieren, sondern bieten zudem einen Anhaltspunkt, in welchen Bereichen es sich lohnt, den eingeschlagenen Kurs weiterzuverfolgen.
  • Und auch negative Ereignisse fallen nicht wirkungslos unter den Tisch, sondern dienen Ihnen dazu, Ihr Problembewusstsein zu schärfen und, wenn nötig, eine gezielte Richtungsänderung einzuleiten.
    Achten Sie dabei darauf, dass Ihre Bilanz zukunftsorientiert ist:
  • Es bringt nichts, wenn Sie sich beharrlich über Misserfolge ärgern – Sie laufen nur Gefahr, auf der Stelle zu treten.
  • Und umgekehrt haben Sie nichts davon, wenn Sie Erfolge als reine Selbstbestätigung nehmen – das verleitet schnell zu der Annahme, es werde alles einfach so weiterlaufen!
Beim Blick zurück helfen Ihnen die folgenden Checkfragen:

Checkfragen: 5 wichtige Aspekte bei Ihrer Jahresbilanz
  1. Welche beruflichen/privaten Erfolge hatte ich im laufenden Jahr?
  2. Was habe ich aktiv für den jeweiligen Erfolg getan? Und stand der Aufwand im Verhältnis zum Ergebnis?
  3. Welche beruflichen/privaten Fehlschläge hatte ich im laufenden Jahr? Welche Gründe gab es dafür? Was kann ich verändern?
  4. Welches waren meine 3 beruflichen und privaten Highlights – die schönsten Momente?
  5. Hat mir meine Arbeit überwiegend Spaß gemacht? Bin ich alles in allem mit meinem Privatleben zufrieden? Falls nein, warum nicht?
 

2. Schritt: Ohne Ballast starten – schließen Sie das aktuelle Jahr bewusst ab

Was tun, wenn Sie bei Ihrer Bilanz auf lose Enden wie nicht erfolgte Weiterbildungsaktivitäten oder angefangene und wieder eingeschlafene Projekte gestoßen sind? Dinge, zu denen Ihnen bislang die Zeit fehlte oder die Sie vor sich hergeschoben haben?

Am besten sammeln Sie alle Aufgaben und Projekte, die im laufenden Jahr liegengeblieben sind, in einer Liste. Überprüfen Sie dann die Aktualität der einzelnen Posten. Was wollen Sie davon wirklich noch umsetzen?

Streichen Sie getrost alles, was sich von selbst erledigt hat (bei Antritt Ihrer neuen Stelle vor fünf Monaten wollten Sie einen kleinen Einstand geben), was aufgrund geänderter Umstände keine Bedeutung mehr für Sie hat (Sie wollten Ihr Italienisch aufbessern, aber der Jobwechsel nach Rom hat sich erledigt) oder dessen Erledigung aus anderen Gründen überflüssig geworden ist (anstatt sich durch einen Stapel alter Fachzeitschriften durchzuarbeiten, entsorgen Sie ihn und lesen ab sofort diszipliniert die aktuellen Ausgaben).

Trennen Sie sich an dieser Stelle auch von Projekten und Vorhaben, die Ihnen vielleicht wichtig sind, deren Umsetzung im neuen Jahr jedoch utopisch ist. Solche „Eigentlich würde ich gern“-Vorhaben geben Ihnen nur das ungute Gefühl, mit der Umsetzung Ihrer Projekte immer im Rückstand zu sein.